Duisburg: Politprominenz tut was für`s Image


Tausende gedachten am Samstag der 21 Opfer der Love Parade in Duisburg. Rund 500 Angehörige, Rettungskräfte und Politiker versammelten sich zur offiziellen Trauerfeier in der Salvatorkirche. Neben Bundespräsident Christian Wulff nahmen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) teil. Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) forderte in ihrer Ansprache, daß Fragen nach Schuld und Verantwortung beantwortet werden müßten. Bei der Love Parade am vorherigen Samstag waren bei einer Massenpanik 21 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 500 Teilnehmer wurden verletzt.

Die Andacht wurde in 14 Kirchen und das Fußballstadion des MSV Duisburg übertragen. Bei dieser Inszenierung blieb die Teilnahme mit rund 2600 Gästen im Stadion deutlich hinter den Erwartungen zurück. Zu einem Trauerzug, der am Nachmittag vom Duisburger Hauptbahnhof zum Unglücksort am alten Güterbahnhof führte, kamen etwa 5000 Menschen.

Siehe dazu auch den Beitrag Nach der Loveparade: Das ganz normale schwule Leben von Steven Milverton

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