Evangelikale Kinderliebe


Die sueddeutsche gibt im Rahmen ihrer Berichterstattung (hier und da) über das in Evangelikalen Kreisen offenbar nicht unübliche Verprügeln der eigenen Kinder einen Einblick in die evangelikale Methodenlehre:

Als “Instrumente der Liebe” bezeichnen die Autoren die Rute, und empfehlen, niemals mit der Hand zu schlagen, denn das sei ein Ausleben elterlicher Frustration. Und “um effektiv die Erziehung zu unterstützen, müssen Schläge Schmerzen verursachen, aber der größte Schmerz wird an der Oberfläche der nackten Haut gespürt, wo sich die Nerven befinden. Ein Oberflächenbrennen wird genug Schmerz vermitteln ohne Verletzung oder blauen Fleck. Wählen Sie Ihr Instrument der Größe des Kindes entsprechend. Für die unter Einjährigen genügt ein kleiner, 20 bis 30 cm langer Ast (von dem alle Knoten entfernt wurden, die in die Haut einschneiden könnten) mit einem halben Zentimeter Durchmesser. Manchmal muss nach Alternativen gesucht werden. Ein 30 cm Lineal wäre eine solche Alternative. Für ein älteres Kind ist ein Gürtel oder ein größerer Ast effektiv.”

Vielleicht sollte sich Guttenbergs Freifrau, die sich ja so sehr um das Wohl der Kinder sorgt, aufmachen und Evangelikale enttarnen. Das, was sich hinter den frommen Fassaden abspielt, dürfte die Pädophiliedebatte weit in den Schatten stellen.

(Quelle)

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