Marsch gegen Homophobie


Rund 300 Teilnehmer in Havanna

Havanna – Mariela Castro, Tochter des kubanischen Präsidenten Raul Castro, hat am Samstag einen Marsch zur Unterstützung der Homosexuellen angeführt. Mit dem Marsch in Havanna mit rund 300 zum Teil verkleideten Teilnehmern soll vor allem die Homophobie auf der sozialistischen Insel bekämpft werden. Mariela Castro ist die Direktorin des Zentrums für Sexuelle Erziehung (Cenesex) und setzt sich seit Jahren für die Rechte von Schwulen ein.

Nach der Revolution unter ihrem Onkel Fidel Castro waren die Homosexuellen in Kuba diskriminiert und unter anderem als Konterrevolutionäre verfolgt worden. Erst im vergangenen Jahr hatte Fidel die Verfolgung der Schwulen als Fehler eingestanden. In Kuba wird bereits seit vier Jahren der Tag gegen die Homophobie begangen. Gesetze zur Legalisierung homosexueller Partnerschaften gibt es allerdings noch nicht.

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