R.I.P. Jamey!


Er hat über schwulenfeindliches Mobbing gebloggt und ein „It Gets Better„-Video gedreht – in den USA hat sich am Sonntag der 14-jährige Jamey Rodemeyer umgebracht.

„Ich sage immer, wie sehr ich gemobbt werde, aber das interessiert niemanden. Was muss ich tun, damit Leute mir zuhören?“, schrieb Rodemeyer am 8. September in seinem Blog auf der Plattform Tumblr. Wie die „Buffalo News“ berichten, wurde die Leiche von Rodemeyer nur elf Tage später vor seinem eigenen Haus in Buffalo (US-Bundesstaat New York) gefunden.

In den USA gibt es bereits seit Jahren Berichte über Selbstmorde von jungen schwulen Schülern oder Studenten. Dabei wird für viele Fälle die homophobe Atmosphäre in den Schulen verantwortlich gemacht, wie erst im April eine Studie der Columbia University bestätigte.

Die Warnzeichen bei Rodemeyer waren offensichtlich; in seinem Blog beschrieb er wiederholt Mobbings. In seinem letzten Eintrag am Sonntagmorgen schrieb der 14-Jährige, dass er seine frisch verstorbene Großmutter wiedersehen wollte. Gleichzeitig wurden anonym immer wieder Beleidigungen gepostet, darunter Sätze wie „Jamie ist doof, schwul, fett und hässlich. Er muss sterben.“ oder „Mir würde es nichts ausmachen, wenn du stirbst.“

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Links siehe rechte Spalte.

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