Über die linken Anfänge der schwul-lesbischen Bewegung in der Bundesrepublik und ihre heutige Verbürgerlichung


Gottfried Ensslin ist Bruder der Mitbegründerin der Roten Armee Fraktion (RAF) Gudrun Ensslin. Gemeinsam mit seiner Schwester Christiane veröffentlichte er das Buch »Zieht den Trennungsstrich, jede Minute« mit Briefen von Gudrun Ensslin an ihre Geschwister. Gottfried Ensslin arbeitet als Buchhändler in Berlin, wo er auch lebt.

Karneval im Juli: Teilnehmer des »Christopher Street Day« 2011 in Köln  Foto: dapd

Karneval im Juli: Teilnehmer des »Christopher Street Day« 2011 in Köln
Foto: dapd

An diesem Wochenende werden mehrere zehntausend Lesben und Schwule in Köln am größten Christopher Street Day (CSD) der Bundesrepublik teilnehmen. Kann sich die Lesbe oder der Schwule, die auf dem flachen Land leben, dabei vertreten fühlen ?
Zunächst gilt auch in diesem Zusammenhang der alte Spruch: »Stadtluft macht frei«. Aber trotz schärferer sozialer Kontrolle in der Provinz ist auch dort inzwischen eine offene schwul-lesbische Existenz möglich, allerdings um den Preis erhöhter Leistung und Hilfsbereitschaft, die den schwulen »Makel« ausgleichen sollen. Zu einem queeren Leben in der Provinz gehören viel Mut und starke Nerven.

Bei karnevalesk anmutenden CSD-Paraden wie in Köln wird der Öffentlichkeit ein Bild vermittelt, das die Ansicht befördert, schwul-lesbisches Leben sei eine einzige große Party und es nirgendwo mehr Probleme mit Ausgrenzung und homosexuellenfeindlichen Übergriffen vorhanden gebe.
Diese Art kommerziell ausgerichteter CSD-Paraden sind mittlerweile mehr ein Touristenereignis denn eine politische Demonstration. Der Kölner CSD ist wie auch der bürgerliche CSD in Berlin nur noch eine kostenlose Werbestrecke für Wirtschaft und Politik. Die etablierten Schwulenverbände wie etwa der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) propagieren dabei das Bild des schwulen Aufsteigers. Dort gilt der schwule Mann vor allem als reicher Konsument bzw. als funktionierender Leistungsträger. Dieses Bild entfernt uns immer weiter von den Bevölkerungsteilen, die überhaupt noch an einer grundsätzlichen Veränderung der Gesellschaft interessiert sind. Etwa linke Aktivisten, sozial Deklassierte oder schwul-lesbische Migrantengruppen.

Daß wir unsere öffentliche Sichtbarkeit bunt und schrill feiern, war immer Ausdruck der Schwulenbewegung, aber dabei muß auch unsere soziale Realität zum Thema werden, daß nämlich Schwule meist schlecht bezahlte Angestellte im Dienstleistungsbereich, prekär Beschäftigte oder verarmte Rentner sind.

Sie haben Ende Juni in Berlin am »Transgenialen CSD«, der Alternativdemonstration zum bürgerlichen CSD, teilgenommen. Waren Sie mit dessen Verlauf zufrieden?
Alles in allem schon. Jedoch hätte ich es besser gefunden, wenn queer über alles wünschenswerte »Glitzern« neuer Lebensentwürfe hinaus brennend aktuelle Themen aufgegriffen hätte. In einer Zeit, in der Griechenland derart drangsaliert wird und hierzulande ganze Landstriche von Nazis terrorisiert werden, wäre es dringend geboten gewesen, die politischen Perspektiven zu öffnen und zu erweitern. Man hätte also deutlich seine Solidarität mit Griechenland, dem Land von Sappho, Sokrates und des Hermaphroditen, erklären oder ein Bündnis gegen rechts schmieden können. Der mörderische Rassismus und die Homophobie der Nazis trifft alle soziale Minderheiten, die sich deshalb dagegen verbünden müssen. Diese rechte Gefahr ist auch deshalb so groß, weil konstante 20 Prozent der deutschen Bevölkerung ein rechtsradikales Weltbild haben.

Wäre Ihre Schwester Gudrun – würde sie noch leben – mit Ihnen zum »Transgenialen CSD« gegangen?
Warum denn nicht? Sie war ja in den sechziger Jahren in der Berliner Bohème, kannte viele Schwule und hatte diesbezüglich keinerlei Distanz. Klar ist aber auch, daß sie auf militanten Widerstand gesetzt hat. Ich sehe meine Schwester als jemanden, der versucht hat, mit anderen zusammen die Revolution in die Tat umzusetzen. Sie ist damit jedoch nicht weitergekommen. Trotzdem steht sie in der langen Reihe derer, die radikale Gesellschaftsveränderung angestrebt haben und aus deren Fehlern künftige Generationen lernen können, wenn sie den Kampf für eine befreite Gesellschaft mit von ihnen selbst gewählten Mitteln wiederaufnehmen. Gudrun ist ja eine Art Chiffre für Wut und Widerstand. Sie ist eine Person, die mit ihrem ganzen Leben für den Kampf gegen Kapitalismus und Unterdrückung eingestanden ist.

Trügt der Eindruck, daß eine Kaste an schwulen Berufsfunktionären der Mehrheit der Lesben und Schwulen ihre Luxusthemen aufdrücken, die mit der Lebensrealität der Mehrheit besagter Menschen rein gar nichts zu tun hat?
Am Ende geht es meist um Anbiederung an herrschende Verhältnisse. Ein Beispiel: Beim Papstbesuch im letzten Jahr hat der LSVD dem neuen Berliner Bischof Woelki seine Aufwartung gemacht und um ein Gespräch nachgesucht. Zu dieser servilen Beflissenheit paßte dann auch das von diesem Verband vorgegebene Motto »Keine Macht den Dogmen«, das auch das Thema einer Arbeitsgruppe beim Katholikentag sein könnte.

Die etablierte Homobewegung verbeugt sich im Endeffekt vor der etablierten Politik, ohne sich ein kritisches Bild von den hier vorherrschenden Verhältnisse zu machen. Wir hingegen haben zu Beginn der Schwulenbewegung in den 1970er Jahren eine radikale Analyse dieser Gesellschaft vorgenommen und für eine gesamtgesellschaftliche Veränderung gekämpft, die an die konkreten Erfahrungen und Lebenssituationen von Schwulen anknüpfte und der Schwulenemanzipation ihre Antriebskraft gab. Dieser Blickwinkel ist jedoch der Mehrheit der Lesben und Schwulen mittlerweile verlorengegangen und wurde durch eine rein identitäre und lobbyistische Politik abgelöst.

Die von Ihnen erwähnten Proteste gegen den Besuch des Papstes haben es in den sogenannten Verfassungsschutzbericht des von Bündnis 90/Die Grünen und SPD regierten Baden-Württemberg geschafft. Das spricht nicht dafür, daß die Demonstrationen, die etwa in Berlin und Freiburg stattfanden, sich vollkommen dem politischen Mainstream verschrieben haben.
Die Erwähnung dieser Proteste im Bericht der baden-württembergischen Spitzelbehörde zeigt wieder mal, daß diese auf dem rechten Auge blind sind und nur in eine Richtung ermitteln.

Wir sind ja kein säkularer Staat, obwohl wir es qua Gesetz eigentlich sein müßten. Unsere Forderung muß lauten: Religion raus aus der Politik! Allein daß ein Kirchenfürst wie ein Staatsmann empfangen wird, ist doch ein Skandal. Daß der Protest gegen eine Kirche, die eine lange Geschichte der Unterdrückung von Minderheiten und Andersdenkenden hat, nicht legitim und demokratisch sein soll, zeigt doch das ganze Ausmaß klerikaler Macht.

Ich fand es im übrigen sehr gut, daß an der Berliner Demonstration viele basisorientierte Gruppen und auch die Antifa teilgenommen haben. Der Protest war dadurch wesentlich entschlossener, schriller und bunter als sich das die Demoorganisatoren eigentlich vorgestellt hatten. Auch ich selbst war im mittelalterlichen Ketzerkostüm dabei, weil sich von der Verbrennung der Schwulen als Ketzer bis zur heutigen Stigmatisierung an der Verfolgungspraxis der Kirche wenig geändert hat.

Sie haben sich in vergangenen Interviews, die wir geführt haben, dafür ausgesprochen, daß politische Linke einen positiven Bezug zur Lesben- und Schwulenbewegung finden. Nach all der hier geäußerten Kritik, scheinen Sie Ihre Meinung verändert zu haben.
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß die Zeit eines Coming-Out und die Erfahrung von Diskriminierung – zumindest wenn man all die dazu gehörenden Lebensbrüche und Schmerzhaftigkeiten nicht vergißt – einen dazu befähigt, einen kritischen Blick auf die bestehenden Verhältnisse zu werfen. Das ist jedoch selbstredend kein Automatismus.

Die Schwulenbewegung ist auch in ihrer quantitativen Stärke von ihren linken Anfängen niemals zu trennen. Wir schwulen 68er haben uns mithilfe marxistischer Kapitalismusanalyse und Frankfurter Schule eine radikale Gesellschaftskritik erarbeitet und sind nach dem Vorbild des Stonewall-Aufstandes, an den die CSDs ja erinnern wollen, auf die Straße gegangen. Ohne die Dynamik und die öffentliche Sichtbarkeit, die wir damals organisiert haben, wäre die Schwulenbewegung überhaupt nicht existent. Auch wenn das heute gerne geleugnet wird oder in Vergessenheit geraten ist. Das vergessen etwa auch Schwule wie der Heißluftjournalist der taz, Jan Feddersen, der behauptet, die politische Linke habe nichts zur Verbesserung der Lebensrealität von Lesben und Schwulen beigetragen.

Sie haben sich früher bei der »Roten Zelle Schwul« (ROTZSCHWUL), einer der ersten Homogruppen der BRD, engagiert. Sie machte auch mit militanten Aktionen von sich reden und verband die Frage nach der Gleichstellung aller Lebensformen mit dem Kampf gegen Kapitalismus und Krieg. Heute macht sich die Homobewegung mehrheitlich dafür stark, daß es auch schwule Manager bei der Deutschen Bank geben darf. Wie ist dieser Widerspruch aufzuklären?
Die Schwulenbewegung hat verschiedene Stadien durchgemacht. Es gab schon in den 1970er Jahren diese identitäre Ausrichtung, die dafür warb, sich auf die eigenen originären Interessen zurückzuziehen. Mit dem Aufkommen von AIDS kam eine radikalere Auseinandersetzung, die sehr existentiell geführt wurde. Damals überwog ja die keineswegs unbegründete Angst, nach dem Seuchengesetz weggesperrt zu werden. Es stand damals durchaus auf der Kippe, ob es zu einer neuerlichen, breit angelegten staatlichen Schwulenhatz kommen würde, oder ob es uns erlaubt sein würde, daß wir uns als Schwulenbewegung selbstbestimmt mit der Krankheit auseinandersetzen können.

Damals hat der Staat mit uns eine Art erpresserischen Deal gemacht. Er hat gesagt, wir suspendieren erstmal dieses Seuchengesetz, aber ihr müßt euch im Gegenzug völlig öffnen und eure Verhaltensweisen zur Disposition stellen.

Unmittelbar darauf folgte eine politische Linie hin zu integrativen Konzepten – etwa der Forderung nach einem Ehe-Imitat für Lesben und Schwule oder auch der monogamen Treueforderung. Persönlich habe ich meine Kritik am Kapitalismus, der uns ja alle – gleich welcher Lebensform – betrifft, jedoch niemals aufgegeben.

Mittlerweile werden Menschenrechte, besonders die von Frauen, Lesben und Schwulen, oft mißbraucht, um die Begleitmusik für imperialistische Angriffskriege wie etwa gegen Afghanistan zu spielen. Das findet offenbar auch in nicht geringen Teilen der Homobewegung Zuspruch, die beim Berliner CSD Proteste vor der russischen Botschaft inszenierte.
Wir als Deutsche haben aufgrund unserer Geschichte und der gesellschaftlichen Realität in unserem Land wenig Anlaß, andere Länder in Sachen Menschenrechte zu belehren. Wenn Deutschland heutzutage andere Länder für eine tatsächlich oder angeblich vorhandene schlechte Menschenrechtssituation kritisiert, hat man mittlerweile den Eindruck, im Hintergrund laufen schon die Bomber und Drohnen heiß.Wenn es irgendwo auf der Welt homophobe Angriffe gibt, bin auch ich direkt davon betroffen. Das ist für mich ein Grundgefühl.

Es kann jedoch nicht sein, daß wir einen Polittourismus starten und wie vor einigen Jahren nach Polen fahren und, wie dort geschehen ist, deutsche Fahnen schwenken und propagieren, daß wir die Konsumfreiheit und den ach so fröhlichen Kapitalismus im Gepäck haben. Das ist völlig daneben! Vielmehr muß man schwul-lesbische Gruppen vor Ort unterstützen, die einen gesamtgesellschaftlichen Veränderungansatz haben. Wenn sie den haben, sind sie Bündnispartner auch für andere Gruppen, etwa Frauen oder Migranten. Die unterdrückten Lesben und Schwulen in anderen Ländern müssen zudem eigenständig bestimmen, welche Unterstützung sie überhaupt haben wollen. Uns mangelt es auch in der Homobewegung mittlerweile an Respekt vor anderen Kulturen und Ländern. Es gibt auch in dieser Bewegung eine fatale Tendenz, sich nationalistisch aufzuführen.

In diesem Zusammenhang kommt es in der etablierten Homobewegung auch zunehmend zu antimuslimischen Ausfällen. Wie erklärt sich das vor dem Hintergrund, daß es etwa in der BRD oder auch in Polen maßgeblich die katholische Kirche und sogenannte freie evangelikale Christen sind, die sich in massivster Stimmungsmache gegen Schwule und Lesben üben?
Das kann ich auch nicht nachvollziehen. Während wir den Islam kritisieren, hat die katholische Kirche hier nach wie vor immensen Einfluß und betreibt ihre Homosexuellenfeindlichkeit ungebrochen weiter.

Obwohl sie wahrscheinlich ja selbst die Organisation mit den meisten schwulen Männern ist.
Sicher.

Die US-amerikanische Philosophin Judith Butler hat 2010 den sogenannten Zivilcouragepreis des Berliner CSD abgelehnt, um gegen den in der Berliner Szene grassierenden antimuslimischen Rassismus und den sogenannten »Krieg gegen den Terror« zu protestieren. Butler wird seitdem auch von Gruppen wie dem »BAK Shalom« der Linkspartei, der sich offiziell der politischen Linken zurechnet, als eine Art Haßpredigerin und Unterstützerin vermeintlich antisemitischer Organisationen verunglimpft.
Ich fand es nachvollziehbar, daß Butler den Preis abgelehnt hat und habe dies sehr begrüßt. Sie ist eine wichtige Vordenkerin der Queer-Theorie, die überkommene Vorstellungen von Geschlecht und Geschlechterrolle radikal in Frage gestellt und die Debatte um sexuelle Vielfalt befördert und mit eigenen Begriffen wie dem der Heteronormativität bereichert hat. Sie steht in der Tradition der politischen Linken und bezieht als politische Intellektuelle Position. Sie vertritt Positionen, die auch in unseren Debatten bei den 68ern eine Rolle gespielt haben.

Als die Berliner Linkspartei hat noch am Senat beteiligt war, hat sie die Initiative »Sexuelle Vielfalt« ins Leben gerufen, um für die Akzeptanz von Homosexuellen zu werben. Sie haben dieses Programm stets abgelehnt. Warum?
Ich habe das Programm von vornherein als bürokratische Maßnahme von oben wahrgenommen, die nicht vorher sorgfältig von der Szenebasis vorbereitet wurde. Grundsätzlich ist es natürlich sehr wichtig, Homosexualität an Schulen und Jugendeinrichtungen zu thematisieren. Jedoch wurde in diesem Fall ein sogenannter Bildungskoffer erstellt, der zwar abgestellt, aber nicht abgeholt wurde. Im weiteren Verlauf der Kampagne kam es zu einer aufwendigen Plakataktion, die sich für die Zielgruppe die Parole ausgedacht hatte:«Ganz Berlin steht hinter Dir!« Eine solch dümmliche Zweideutigkeit wirkt auf schwullesbische Jugendliche eher bedrohlich als vertrauenerweckend und setzt sie dem Gespött ihres Umfeldes aus. Zudem wurde die Plakataktion auch ganz offen damit begründet, sie diene der touristischen Imagewerbung für das angeblich tolerante Berlin.

Die Interessen der Betroffenen spielten hingegen keine Rolle. Hinzu kommt, daß sich in Sachen Homophobie nichts zum Positiven gewandelt hat. Zu diesem Schluß kam zumindest die offizielle Kampagnenauswertung. Mein Alternativvorschlag wäre hingegen gewesen, mit dem dafür verwendeten Geld – immerhin zwei Millionen Euro – die Kinder- und Jugendeinrichtungen zu unterstützen, die der Sparpolitik des damaligen »rot-roten« Senats zum Opfer gefallen sind. Hier sind ja wichtige Anlaufstellen ohne schulischen Zwang, um über Homosexualität aufzuklären.

Aber es ist sattsam bekannt, daß sich die Führung der Berliner Linkspartei, die maßgeblich hinter dieser Initiative stand, vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) an der kurzen Leine führen ließ und das unsoziale Kürzungsprogramm des damaligen Finanzsenators Thilo Sarrazin (SPD) mitgetragen hat. Die Berliner Linkspartei hat de facto kein überzeugendes linkes Profil.

Die Frage ist ja, ob die Berliner Linkspartei das überhaupt haben will. So hat etwa Klaus Lederer, Landesvorsitzende der Partei, nach der verheerenden Wahlniederlage im letzten Jahr gesagt, Die Linke müsse wieder auf die sozialen Bewegungen in der Stadt zugehen. Dazu hatte man jahrelang Zeit gehabt. Nun herrscht offenbar in der Parteispitze Verwunderung darüber, daß die sozialen Bewegungen in Berlin kaum mehr Interesse an einer Zusammenarbeit haben.
Die Linkspartei in Berlin ist tatsächlich Teil des politischen Establishment. Dies ist ja nicht nur anhand der Unterstützung und des Mitorganisierens des kommerziellen CSD zu beobachten. In der Partei herrscht die Sprache von Politmanagern vor, die kein persönliches, entschlossen linkes Konzept haben und dieses auch mit Herzblut vertreten. Das wird auch durch die Forderung nach Öffnung der Ehe deutlich, obwohl sich der ganze Widersinn des schwul-lesbischen Partnerschaftsgesetzes nur durch eine konsequente Abschaffung aller Eheprivilegien und der Institution Ehe als solcher lösen ließe.

Christiane Ensslin/Gottfried Ensslin (Hg.): Gudrun Ensslin–»Zieht den Trennungsstrich, jede Minute«. Briefe an ihre Schwester Christiane und ihren Bruder Gottfried aus dem Gefängnis 1972–1973. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2005, 198 Seiten, 15 Euro

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